Mensa in Leipzig. Das hieß für mich immer: überfüllte, dunkle Räume, denen man genau anriecht, was heute gekocht wurde.
Mensa Interim – oder: wieviele Studenten passen auf 50 qm?
Mensa Peterssteinweg: einmalige Warteschlangenführung, Tablettbalanceakts durch schmale Türen.
Mensa Jahnallee: authentisches DDR-Feeling.
Welch erquickend anderes Erlebnis dagegen, wenn man sich einmal von den heiligen Hallen er Universität löst, und sich bei der Konkurrenz einschleicht: in die HTWK.
Seit die Uni sich selbst abgerissen hat, stehlen wir Unistudenten uns in ihre Hörsäle.
Und ab jetzt auch in die Mensa!
Denn was sah mein trübes Auge da: Glasdach, freundliche bunte Bestuhlung, Parkett, eine funktionierende Essensausgabe mit 4(!) – ich wiederhole: VIER(!) – verschiedenen Tagesgerichten. UND Salatbar!
Mehr muss eigentlich nicht gesagt werden.